Kletterwand
NGZ-Foto: Michael Reuter
Hans-Jürgen Wachten (l.) und Volker Abrahamczik mit Kindern an der neuen Kletterwand.
Aktuell: Kletterwand übergeben
Kletterwand für die Elser "Kolibri-Kinder"
Sie ist drei Meter hoch, 7,50 Meter breit und ab sofort der erklärte Favorit im Haus St. Stephanus: Die Kinder und Jugendlichen aus der Wohngruppe „Kolibri“ haben seit gestern eine eigene Kletterwand. Ermöglicht wurde sie durch den Grevenbroicher Rotary Club. Präsident Berthold Bonekamp übergab das gute Stück gestern gemeinsam mit Franz-Peter Hermanns und Hans-Jürgen Wachten. Damit unterstützen die Grevenbroicher Rotarier auch weiterhin die Arbeit der Deutschordens Jugend- und Familienhilfe in Elsen.
„Die Kletterwand hat eine große Bedeutung für die Kinder der heilpädagogischen Wohngruppe. Sie stärkt ihre Motorik, fördert ihr Selbstbewusstsein - und sie bietet die Möglichkeit, sich beim Kräfte zehrenden Klettern auch einmal auspowern zu können“, meinte Leiter Volker Abrahamczik. Begleitet werden die Kletterübungen von Peter Coenen und Mike Fröhlich. Die beiden Erlebnispädagogen vermitteln den Kinder und Jugendlichen Regeln sowie bestimmte Grifffolgen, die das Klettern gefahrlos und dennoch spannend machen. Schon während der Übergabe konnten die jungen Leute aus der Wohngruppe „Kolibri“ kaum ihre Spannung verbergen - der „Gipfel“ musste erklommen werden.
Rotary-Mitglied Hans-Jürgen Wachten - auch aktiv als stellvertretender Vorsitzender der Deutschordens Jugend- und Familienhilfe, sieht in solchen Spenden die pädagogische und perspektivische Unterstützung der Mitarbeiter des Hauses St. Stephanus: „Wenn man die unbändige Bewegungsfreude und das Strahlen in den Kinderaugen sieht, weiß man, dass man als Rotary Club mit der Philosophie des Helfens, wo Hilfe gebraucht wird, alles richtig macht.“ Dies gelte vor allem auch für das kommunale Umfeld.
Die Grevenbroicher Rotarier unterstützen ehrenamtlich neben dem Haus St. Stephanus auch die „Tafel“ sowie die Martin-Luther-King-Schule in Frimmersdorf. Darüber hinaus sponserte der Club der Stadt Grevenbroich einen Bus, der seit einigen Wochen für die mobile Jugendarbeit der Streetworker eingesetzt wird. International arbeiten die Schlossstädter derzeit an einem Projekt in Äthiopien, das Frauen zu mehr Gleichberechtigung verhelfen soll. (aus der NGZ vom 13. September 2011)