Wettbewerb Soziales Engagement

NGZ vom 23. April 2010

Schüler für Engagement geehrt

Jüchen (NGZ)
Siegerehrung in der Realschule Jüchen: Vertreter von insgesamt neun Schulen aus Jüchen, Grevenbroich und Rommerskirchen waren dort zu Gast. Sie konkurrierten um die vorderen Plätze beim neuen Wettbewerb für soziales Engagement von Schülern. Alle Gewinner kommen aus Grevenbroich.
Den ersten Platz beim vom Rotary Club Grevenbroich ausgelobten Wettbewerb gewann die Käthe-Kollwitz-Gesamtschule, wobei hier ein Preisgeld von 1000 Euro fällig wurde. Moderator Friedhelm Ruf begründete im Forum der Realschule die Entscheidung der Jury damit, dass "es bei dieser Schule das stärkste schulische Engagement gibt".
In den achten und neunten Klassen kümmern sich die Gesamtschüler etwa um die Betreuung jüngerer Kinder oder machen sich auch intern im Hausmeisterdienst nützlich. Die Teilnahme an diesem sozialen Projekt wird den Schülern auch im Zeugnis attestiert – für künftige Bewerbungsgespräche nicht uninteressant. Auf dem mit 750 Euro dotierten zweiten Platz landete bei den Juroren die Martin-Luther-King-Schule aus Frimmersdorf.

Alle Jahrgangsstufen werden hier in verschiedene Projekte eingebunden. Unter anderem lesen die Kinder Senioren vor. "Besonderes Lob" verdient, so Friedhelm Ruf, "auch die kommunale Einbindung, bei der die Schüler sich für Themen im Gemeinwesen mit ganz konkreten Projekten vor Ort engagieren. Hier wird in vorbildlicher Weise zur Verantwortlichkeit erzogen".
500 Euro und den dritten Platz konnte das Pascal-Gymnasium einheimsen: 20 Schüler der Mittelstufe haben dafür gesorgt, dass die gesamte Schule in diverse Projekte einbezogen wird. Besonders gefallen hat der Jury die Bandbreite des Programms: Die sich dem Problem der Nachhaltigkeit widmende Arbeitsgemeinschaft ist bereits von den UN ausgezeichnet worden. Neben internationalen Projekten geht es auch um ein Energiesparprogramm für die Schule selbst.
Immerhin über jeweils 250 Euro konnten sich die Realschule Jüchen, die Diedrich-Ulhorn-Realschule, die Katholische Hauptschule in Grevenbroich und die drei Rommerskirchener Grundschulen freuen. (Sebastian Meurer/NGZ)