Pascal-Gymnasium

Auch dieses Jahr folgten zahlreiche Senioren der Einladung der Industrievereinigung Grevenbroich, des Lions- und des Rotary Clubs am Sonntag, dem 19. Juni zur Aufführung des Musicals „Ein Sommernachtstraum“ nach William Shakespeare, gesungen, getanzt und gespielt vom VIP Kurs der 12. Jahrgangsstufe. Die Musik und die Liedtexte stammen aus der Feder von Stefan Krüger, Regie führte Volker Rathenow, beides Lehrer am Pascal Gymnasium. Für Choreographie, Kostüme und Maske zeichnet Nathalie Aschendorf, eine ehemalige Pascalschülerin verantwortlich. Nach der Begrüßung durch den Schulleiter Herrn Schauf, luden Herr Uhlig für die Industrievereinigung, sowie die Präsidenten Huppertz( Lions) und Cegla (Rotary) die Senioren in der Pause zu Kaffee und Kuchen ein.
Dann ging es los: Den Anwesenden wurde dabei so mancher Augen- und Ohrenschmaus geboten. Die Inszenierung blieb klassisch und detailgetreu, Text und Musik wurden neu bearbeitet und eigens auf die Solisten zugeschnitten. So entwickelte sich ein vergnügliches Verwirrspiel um Liebe, Lüge und Leidenschaft, indem die 35 jungen Darsteller durch ihren beherzten Einsatz überzeugten. Insbesondere der Lakai Puck, hier in dreifacher Ausführung, machte eine sehr gute Figur und sorgte durch den Saft einer magischen Blume für ausreichend Chaos. Die zahlreichen Tanzeinlagen waren phantasievoll und farbenprächtig in Szene gesetzt und bezaubernd anzusehen. Viele der Lieder werden durch die eingängigen Melodien im Ohr bleiben, wie z.B. „Wahre Liebe“, „Die Welt ist auf den Kopf gestellt“ oder „Elixir
d’amour“.
Nach 2 Stunden war Pause, allerdings nicht für die anwesenden Rotarier und Lions, denn es hieß Kaffee auszuschenken und Kuchen zu verteilen. Dies wurde durch die Damen und Herren in gewohnt souveräner Manier gemeistert.
Ein weiterer Höhepunkt erwartete die Zuschauer nach der Pause: der Streit der Freundinnen Helena und Hermia um ihre Liebsten. Sie wurden nicht nur handgreiflich, sondern bezichtigten sich sogar als Missgeburten! Wie bei Shakespeare endete auch auf der Pascal Bühne alles in Wohlgefallen:
Lysander und Hermia und Demetrius und Helena finden zueinander, Oberon und Titania, der König und die Königin der Elfen versöhnen sich.
Schein und Sein, Traum und Wirklichkeit, was ist Trug, was ist Wahrheit, der Nebel lichtet sich, der Zauber bleibt…
„Das ist total verrückt“, so endete gegen 18.30 Uhr der Sommernachtstraum,
eine Aufführung, die nicht nur den Gästen, sondern auch den Akteuren sichtlich Spaß bereitet hat und der man nur Anerkennung zollen kann!
P.S. Erwähnt werden muss noch Mechthild Mohren , die nicht nur in der Küche, sondern wie gewohnt auch im Orchester großen Einsatz zeigte.



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