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Begründung der Jury: Bei dieser Schule gibt es das stärkste schulische Engagement. Die in der Kriterienliste des Wettbewerbs genannten Punkte „Verankerung im Schulprogramm“, „Nachhaltigkeit des Projekts“, „Einbindung des Projekts in den Unterricht“ sowie „aktive Schulbeteiligung“ wurden allesamt erfüllt. Das Projekt selbst erreicht die meiste Anzahl an Schülern, weil alle in den Klassenstufen 8 und 9 eingebunden werden. Zudem wird die ganze Verwaltung des Projekts von den Schülern selbst übernommen, die Lehrer stehen nur als Clearingstelle zur Verfügung. Als besondere Nachhaltigkeit und Wertigkeit des Projektes ist zu nennen, dass im Zeugnis ein Eintrag über die Teilnahme am sozialen Projekt erfolgt. Das Projekt selbst nimmt für die beiden Klassen zwei bis drei Wochenstunden in Anspruch. Darüber hinaus entwickeln sich aber auch Verantwortlichkeiten, da Schüler auch nach dem sozialen Projekt mit den einzelnen Projektthemen verbunden bleiben.
Begründung der Jury: Angeregt durch den Rotary Club wurde das Thema in der Schule neu konzipiert. Dies war ja auch ein Sinn des Wettbewerbs, um Schulen zu motivieren. Es geht daher hier auch darum, dieses Engagement zu würdigen und darüber hinaus sicher zu stellen, dass diese Vorhaben auch verwirklicht werden. Besonders erwähnenswert ist die Vielfalt des Engagements mit sehr konkreten Projekten. Alle Jahrgangsstufen werden in diese Projekte eingebunden. Besonderes Lob verdient auch die kommunale Einbindung, bei der Schüler sich für Themen im Gemeinwesen mit ganz konkreten Projekten vor Ort engagieren. Hier wird in vorbildlicher Weise zur Verantwortlichkeit erzogen.
Begründung der Jury: Durch das Engagement einer einzelnen Gruppe (20 Schüler aus der Mittelstufe) wird die ganze Schule in Projekte einbezogen. Besonders lobenswert ist die Vielfalt des Programms. Der Erfolg der Nachhaltigkeits AG wurde von der UN ausgezeichnet. Auffallend ist auch die Mischung von internationalen Projekten und eigenen Themen, wie einem Energiesparprogramm. Außerdem ist die Einbindung in den Unterricht zu erwähnen.
Die Gillbachschule in Rommerskirchen verteilt Weckmänner, die vom Martinskomitee zur Verfügung gestellt werden, an Senioren. Außerdem spenden die Schülerinnen und Schüler etwas aus ihren Martinstüten für die Tafel in Neuss und für die neue Tafel in Rommerskirchen. Mit dem Geld aus der Weckmann-Verteilung, aufgestockt durch eigenes Taschengeld, werden eine Partnerschule in Tansania und Erdbebenopfer in Haiti unterstützt. Mit dem Erlös aus einem Laternenfest unterstützt die kleinste Grundschule der Gemeinde Rommerskirchen, die Kastanienschule Hoeningen, ein Partnerschaftsprojekt in Mosambik. Und das schon seit 12 Jahren. Das Projekt wird regelmäßig in den Unterricht eingebunden. So lernen die Kinder auch die Lebenssituation der Kinder in Mosambik kennen und sie erfahren, was mit ihrer Unterstützung bewirkt werden kann. Im Miteinander, in vielen Diskussionen, gemeinsam mit Erwachsenen und Kindern, hat die Gemeinschaftsgrundschule Frixheim die Schulgrundsätze neu erarbeitet. Wichtigstes Ergebnis: Alle, die mit der Schule zu tun haben, ob Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer, Erzieherinnen im Offenen Ganztagesbereich, Sekretärin oder Hausmeister wollen miteinander zurecht kommen, haben aufeinander zu hören, füreinander da zu sein, respektvoll behandelt zu werden. Darüber hinaus sammelt ein Martinskomitee Spendengelder für wohltätige Zwecke. Mit zirka 38 Jugendlichen im Alter von 13 bis 16 Jahren wird ein Theaterstück erarbeitet, in dem es um die Verlogenheit rechtsextremer Ideologie geht. Damit macht die Hauptschule Schülerinnen und Schülern bewusst, wie subversiv die Werbemethoden der Rechtsextremen sind. Die Schülerinnen und Schüler sollen befähigt werden, in akuten Situationen die Gefahren zu erkennen und Handlungsstrategien an der Hand zu haben. Die Jahrgangsstufe 9 der Diedrich-Uhlhorn Realschule hat einen freiwilligen Sanitätsdienst ins Leben gerufen. Im ersten Schulhabjahr leisten die Jugendlichen einen Erste-Hilfe-Kursus ab. Danach stehen sie bis zum Ende des zehnten Schuljahres als Ersthelfer an der Schule zur Verfügung. Sie lernen, wie man Verantwortung übernimmt, und sie begreifen das Helfen als einen besonderen Wert menschlichen Zusammenlebens. Die Realschule Jüchen unterstützt die Afghanische Kinderhilfe Deutschland. Dies geschieht mit einem ganz realen Projekt, nämlich einer Berufsschule in Kabul. Dieses Sozialprojekt ist vielfach in der Schule verankert, mit dem Thema Afghanistan in verschiedenen Unterrichtsfächern, mit einem afghanischen Abend, an dem es neben Infos und einer Ausstellung von Künstlern aus dem Land auch afghanisches Essen gibt. Die Spenden für die Berufsschule holen die Schülerinnen und Schüler außerdem mit Weihnachtsbasar, einem Spendenlauf und einem Glühwürmchenlauf ein. Zudem gibt es bei jeder Aktion der Schule immer einen Afghanistan-Stand.
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