Sozialprojekt an Schulen

Soziales Engagement an Schulen

Der Rotary Club Grevenbroich hat zum zweiten Mal seinen Wettbewerb "Soziales Engagement an Schulen" veranstaltet. Folgende Preisträger wurden ermittelt:

zwei 3. Plätze: Preis je 350,- €
-Dietrich-Uhlhorn-Realschule in Grevenbroich: „Pakistan-Projekt“
-Realschule Bergheimer Straße in Grevenbroich „ Gani-Dah- ein Dorf in Mali“,

2. Platz: Preis 500,- €
Pascal Gymnasium Grevenbroich: „Verantwortung für andere übernehmen“

1. Platz: Preis 1.000,- €
Realschule Jüchen: „Kooperation zwischen der Realschule Jüchen und dem Seniorenheim Haus Maria Frieden“



Die Sieger wurden ermittelt

Der Rotary Club Grevenbroich hat zum zweiten Mal seinen Wettbewerb "Soziales Engagement an Schulen" veranstaltet. Die Jury mit Franz-Peter Hermanns, Jan Kayser, Hans-Dieter Zweckerl, Burger Wittke und Friedhelm Ruf hat unter den 23 Projekten von 9 Schulen die Preisträger ermittelt. Vier Schulen haben sich erstmals an diesem Wettbewerb, der im vergangenen Jahr durch den damaligen Präsidenten Franz-Peter Hermanns ins Leben gerufen wurde, beteiligt.

Die Vielzahl der Projekte und ihre Verschiedenheit machten es der Jury nicht gerade leicht, die Preisträger zu ermitteln. Da der Rotary Club Grevenbroich sowohl in Grevenbroich, Jüchen und Rommerskirchen arbeitet als auch international in die weltweit tätige rotarische Gemeinschaft eingebunden ist, haben wir uns über alle Projekte gefreut, ob sie hier in unserer Heimat für ein besseres Zusammenleben sorgen oder die Not in entfernten Ländern lindern helfen. Und natürlich haben wir uns auch gefreut, dass sich so viele Schülerinnen und Schüler engagieren und einbringen. Das ist wichtig für unsere Gesellschaft. Wir wollen auch weiterhin in einer menschlichen Gesellschaft leben, in der es nicht nur um Gier und Geld geht, sondern um Verantwortung für Menschen, die sich nicht selbst helfen können. Wir wollen, das Menschen nicht wegsehen.

2011 ist das Jahr des Ehrenamtes. Ohne Ehrenamt kann keine Stadt und kein Dorf existieren. Ehrenamtliche Arbeit ist nicht nur wichtig vor dem Hintergrund der finanziellen Lage unserer Kommunen. Sondern vor allem, weil ein Ehrenamt eine tiefe Befriedigung verschafft. Die österreichische Friedensnobelpreisträgerin Bertha von Suttner hat gesagt: „Nach ‚lieben‘ ist ‚helfen‘ das schönste Zeitwort der Welt.“ Und Bundestagspräsident Norbert Lammert sagt: „Engagierte leisten schon heute einen unermesslichen Beitrag zum Zusammenhalt in unserem Land, sie machen unsere Gesellschaft lebens- und oft auch liebenswert. Kaum eine der Herausforderungen, vor denen wir stehen, wird sich ohne den Einsatz von Freiwilligen bewältigen lassen - gleich, ob es um gelingende Integration, gute Bildung, würdige Pflege von Kranken und älteren Menschen, die Betreuung von Menschen mit Behinderungen oder um Hilfe in der Not geht. Dieses Engagement zu fördern, zu stärken und anzuerkennen, ist eine wichtige Aufgabe. Bürgerschaftliches Engagement ist wichtig für unsere Zukunft.“

Bürgerschaftliches Engagement zeigt sich auch in den vielfältigen Beiträgen unseres Wettbewerbs. Es erstreckt sich von Umwelt AG's, Energiesparprogrammen, Sozialpraktika, Fair-Handel-Gruppen, Tanztheater mit Behinderten, Sponsorenwanderungen für die verschiedenen Vorhaben in Pakistan, Afghanistan und Mali, Eine Welt AG, Nachhilfe für Mitschüler, Schulsanitäterdienst, Streitschlichterprogrammen, Engagement in Altenheimen bis hin zu Engagement von Senioren in Schulen. Letzteres mussten wir leider aus dem Wettbewerb nehmen, da der persönliche Einsatz von Schülern im Mittelpunkt stehen soll. Wir wissen, dass dies alles nicht ohne das hohe Engagement von Eltern, Lehrern und verantwortlichen Leiterinnen und Leitern in den verschiedenen Institutionen geht. Deshalb gebührt auch Ihnen allen unsere Hochachtung.

1. Platz: Realschule Jüchen
2. Platz: Pascal-Gymnasium Grevenbroich
3. Platz: Diedrich Uhlhorn Realschule
3. Platz: Realschule Bergheimer Straße

Wenn Sie etwas über unseren ersten Wettbewerb erfahren wollen, können Sie hier klicken.